{"id":699,"date":"2016-08-19T10:06:05","date_gmt":"2016-08-19T08:06:05","guid":{"rendered":"http:\/\/maennerchor-kollbrunn.ch\/?p=699"},"modified":"2016-09-10T10:11:52","modified_gmt":"2016-09-10T08:11:52","slug":"der-maennerchor-kollbrunn-im-restaurant-linde-in-oberlangenhard","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerchor-kollbrunn.ch\/?p=699","title":{"rendered":"Im Restaurant Linde in Oberlangenhard"},"content":{"rendered":"<p>(fz) Die S\u00e4nger des M\u00e4nnerchors Kollbrunn sind da auch schon aufgetreten. Und am 19. August 2016 war es wieder einmal an der Zeit. Ein gesangliches Feuerwerk sollte es werden. Zumindest in den k\u00fchneren Tr\u00e4umen war dies so ausgemalt worden. Der <a href=\"http:\/\/www.maennerchor-oberneunforn.ch\">M\u00e4nnerchor aus Obern\u00fcferen TG<\/a> wurde hierzu eingeladen und gebeten, etwas bengalisches Feuer, gemeint nat\u00fcrlich in Form von Liedern, mitzubringen. Als die Uhr eine halbe Stunde vor der zwanzigsten Stunde des Tages schlug, sassen rund dreissig S\u00e4nger von zwei Ch\u00f6ren gesangsbereit in der Gartenwirtschaft eben dieser Linde. F\u00fcr die beiden Dirigentinnen, die auf die Rufnamen Eva und Eveline h\u00f6ren, hiess die Aufgabe, kurz und spontan eine Choreografie abzusprechen, welches den zahlreich erschienenen G\u00e4sten ein ger\u00fcttelt\u2018 Mass an gesanglichem Feuer einschenken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Das Wetter zeigte sich am 19. August im Grossen und Ganzen freundlich und mit einer milderen Temperatur an diesem Abend entgegenkommend. Das erste und das zweite Lied sollten die beiden Ch\u00f6re gemeinsam vortragen. Das eine hiess Freundschaft, das andere Aus der Traube in die Tonne. Eva dirigierte das erste, und dann folgte die erste Ueberraschung: Eveline, die Dirigentin der Obern\u00fcferer, z\u00e4hlte \u201eAus der Traube in die Tonne\u201c viel schneller an, als es den Kollbrunner S\u00e4nger bislang bekannt war. Die \u201eKollbr\u00fcnnler\u201c liessen sich davon nicht lumpen und machten den luftigen Sprung einfach beherzt mit. Die Zuh\u00f6rer applaudierten daraufhin kr\u00e4ftig. Ob dies nun der Dirigentin oder der gesang-lichen Feuerkugel galt, dar\u00fcber schweigt des S\u00e4ngers\u2018 H\u00f6flichkeit bis auf weiteres.<br \/>\nKleider k\u00f6nnten Leute machen. Diese Ansicht eines gelobten Schriftstellers wird immer noch gerne weitergegeben. Unabsichtlich war dies an dem Abend der Fall: Die Obern\u00fcferer trugen weisse, die Kollbr\u00fcnnler S\u00e4nger schwarze Hemden. Letztere dachten jedoch an die Farbtupfer. Die farbigen Krawatten wurde von einer stattlichen Zahl der anwesenden S\u00e4nger getragen.<\/p>\n<p>Die Dirigentin der Obern\u00fcferer sagte sympathisch Rock me an. Auf gut Deutsch: Schaukle, r\u00fcttle mich. Ob die S\u00e4nger ihres Chores den Rhythmus des Rock and Roll \u00fcber die Liedl\u00e4nge halten w\u00fcrden, das interessierte den beflissenen Koll-br\u00fcnnler S\u00e4nger dann doch mit einer gespitzten Neugier. Das Intro auf dem Keyboard spielte die Leiterin zwar leicht und in luftiger Weise vor, doch beim Einsatz ihrer S\u00e4nger durfte sie etwas bestimmter nachtaktieren. Das Publikum in Langenhard sch\u00e4tzte die Experimentierfreude der Obern\u00fcfener S\u00e4nger mit ihrer extravertierten Chorleiterin in vollen Z\u00fcgen.<\/p>\n<p>Man darf es gerne und jederzeit wieder h\u00f6ren, die S\u00e4nger des M\u00e4nnerchors Kollbrunns sind auf und in den vier verschiedenen Stimmlagen ganz gut im Fach. Eva, deren Dirigentin, legt w\u00e4hrend den Proben auch gen\u00fcgend Gewicht darauf. Lingua materna, ein Lied in romanischer Sprache, wurde trotz \u201eFremdsprache\u201c, nichtsdestotrotz mit einer geh\u00f6rigen Feinf\u00fchligkeit zum Besten gegeben. Auch Hochsigzyt, durchaus pr\u00e4zise vorgetragen, obwohl jeder S\u00e4nger dem Ausdruck der Worte jeweils seine launische, wechselhafte Einstellung entgegenbringt. Und nach der Tageslaune dann doch wieder ins Lot ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Zu einem Leckerbissen an bengalischem Liedfeuer wurde schliesslich der Bajazzo, ein Lied, welches landauf und landab, schon bei vielen Zuh\u00f6rern eine G\u00e4nsehaut ausgel\u00f6st hat. Eveline wollte ein Intro, welches den Kollbr\u00fcnnler S\u00e4ngern nicht bekannt war, doch daf\u00fcr auf die vierte Strophe verzichten. Das Vorspiel gelang gar gut gestiefelt. Der vierte Liedabschnitt wurde wider den Widerstand der Obern\u00fcfener Dirigentin vor Publikum, entschlossen von den S\u00e4ngern beider Ch\u00f6re gesungen. Dabei regten sich die Emotionen, das darf man sagen.<br \/>\nWer nicht selber dabei sein konnte oder wollte, hat nichts vers\u00e4umt. In der Linde wurden im Laufe des Abends die Gl\u00e4ser gar knapp, und die t\u00fcchtige Serviererin Sabrina sah sich durch den Ansturm auch ganz \u00fcberrascht. Auf die Verpflegung der S\u00e4nger beider Ch\u00f6re wurde sodann sehr grossz\u00fcgig Wert gelegt.<br \/>\nVon Kollbrunn aus geht ein S\u00e4ngergruss nach Obern\u00fcferen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(fz) Die S\u00e4nger des M\u00e4nnerchors Kollbrunn sind da auch schon aufgetreten. Und am 19. August 2016 war es wieder einmal an der Zeit. Ein gesangliches Feuerwerk sollte es werden. 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