{"id":305,"date":"2014-05-31T20:50:53","date_gmt":"2014-05-31T18:50:53","guid":{"rendered":"http:\/\/maennerchor-kollbrunn.ch\/?p=305"},"modified":"2015-03-05T20:52:30","modified_gmt":"2015-03-05T19:52:30","slug":"wie-ein-sehr-gutes-gut-im-toesstal-klingt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maennerchor-kollbrunn.ch\/?p=305","title":{"rendered":"Wie ein sehr gutes Gut im T\u00f6sstal klingt"},"content":{"rendered":"<p>(fz) Der <em>M\u00e4nnerchor Kollbrunn <\/em>war losgezogen, um sich in der Innerschweiz an einem Wettstreit zu beteiligen. Nicht mit Hellebarden ausger\u00fcstet, und auch nicht zu Fuss, nein. An jenem Samstag stiegen beim Schulhaus Kollbrunn zwanzig S\u00e4nger und die Dirigentin Eva R\u00fcegg in den bestellten Car von N\u00fcssli ein, ausstaffiert mit bunten Krawatten und drei Liedern in den M\u00e4ppchen. F\u00fcr die Operation in der Zentral-schweiz hatte der Pr\u00e4sident Andreas K\u00fcndig den h\u00f6chsten Grad der Konzentrationsf\u00e4higkeit angeordnet, weshalb der Ausschank von geistigen Getr\u00e4nken auf der Hinfahrt einge-stellt blieb. Bis <em>K\u00fcssnacht am Rigi <\/em>wurde unser Fahrer von keinem Hindernis gepr\u00fcft. So konnten die T\u00f6sstaler S\u00e4nger -nach der Anmeldung im Unterdorf, im \u201eMaisgold-Zelt\u201c, Mon-s\u00e9jour, ihre Stimmb\u00e4nder nach der Mittagsprobe vor der Abfahrt, mit sprudelnden Limonaden weiterhin in Schwung halten. Das sch\u00f6ne Wetter h\u00e4tte auch eine Erfrischung im Vierwaldst\u00e4ttersee erlaubt \u2013 allein, es fehlten den S\u00e4ngern lediglich die Badehosen und Badet\u00fccher im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p><b><i>Von Note zu Note<\/i><\/b><\/p>\n<p>Bis der Zeitgeist die S\u00e4nger des <em>M\u00e4nnerchors Kollbrunn <\/em>f\u00fcr den grossen Auftritt am <em>Schwyzer Kantonalen Gesangs- und Musikfest 2014 <\/em>ereilen konnte, war die Zeit der Vorbereitung doch von erheblicher Bedeutung. Die S\u00e4nger besuchten die Proben, wie es ihnen kraft der beruflichen und gesundheit-lichen Umst\u00e4nde m\u00f6glich war. Insgesamt gut, und einige Male auch sehr gut, wie einer im Nachhinein immer gescheiter sagen kann. Allein mit Notenkunde und Melodielehre hatte unsere Dirigentin schon sehr viel erreicht, und an manchen und bestimmten Details wurde w\u00e4hrend den letzten Proben besonders gefeilt. Es war von vornherein klar, wer sich in diesen Zeiten f\u00fcr einen Gesangswettbewerb anmeldet, kann nicht mit schlafender Konkurrenz rechnen. Kleinste Einzel-heiten w\u00fcrden bei der Bewertung eine grosse Rolle spielen.<\/p>\n<p><b><i>Der grosse Auftritt<\/i><\/b><\/p>\n<p>Am 31. Mai trat der <em>M\u00e4nnerchor Kollbrunn <\/em>in der ref. Kirche in K\u00fcssnacht am Rigi zu diesem Wettbewerb an. Vorab legte der M\u00e4nnerchor Wilchingen SH die Messlatte unbestritten ziemlich hoch. Und der M\u00e4nnerchor von Unterbach BE, wo im n\u00e4chsten Jahr das Eidg. Schwingfest stattfinden wird, beein-druckte unter der Leitung von dessen Dirigentin besonders durch Originalit\u00e4t, Sprechtechnik und Dynamik w\u00e4hrend der Auff\u00fchrung. Die Uhrzeiger standen schon vor 17.00 Uhr, als schliesslich der <em>M\u00e4nnerchor Kollbrunn <\/em>an der Reihe war. In der Reihenfolge brachten die T\u00f6sstaler S\u00e4nger die drei Lieder \u201eHochsigzyt\u201c, \u201eKleine Barke im Wind\u201c und \u201eHerbstlied\u201c im vollen Kirchenschiff und vor der Jury zur Vorf\u00fchrung. Der Beifall des Publikums bekr\u00e4ftigte daraufhin den durchaus gut gelungenen Auftritt des <em>M\u00e4nnerchors Kollbrunn. <\/em>Nicht nur einzelne S\u00e4nger, unsere Dirigentin Eva sogar waren hernach von dem sehr guten Auftritt subjektiv derart beeindruckt, wie von der Jury das Pr\u00e4dikat \u201esehr gut\u201c h\u00e4tte auch gegeben werden k\u00f6nnen. Doch bis es soweit war, durften sich die S\u00e4nger und die Dirigentin im \u201eRigi-Zelt\u201c am Seeplatz die K\u00f6stlichkeiten der verschiedenen Anbieter nach eigenem Wunschzettel auf die Teller legen lassen. Wie die K\u00fcssnachter das f\u00fcr sie grosse Fest organisierten, verdient das Pr\u00e4dikat \u201ehervorragend\u201c. Denn sie hatten auch ausgezeichnet voraus gedacht.<\/p>\n<p><b><i>Expertengespr\u00e4ch und Pr\u00e4dikat<\/i><\/b><\/p>\n<p>Zum Expertengespr\u00e4ch im Schwesternhaus war der Chor vollz\u00e4hlig erschienen. Die beiden Herren, denen die Aufgabe der Bewertung oblag, stellten sich unter den Namen <em>Josef Scheidegger<\/em> und <em>Peter<\/em> <em>Scherrer<\/em> vor. Zweifelsohne, zwei Kapazit\u00e4ten ihres Fachs. Die Dynamik des <em>M\u00e4nnerchors Kollbrunn <\/em>w\u00e4re sogar sehr gut gewesen, doch die Intonation h\u00e4tte nicht fallen sollen. Die Botschaft der Lieder sei zwar lebhaft angekommen, doch die Spannung auf den Endsilben w\u00e4re nicht in allen Stimmlagen gleichwertig gehalten worden. Die Vorstellung des Tones spiele eine sehr wichtige Rolle, doch die Abnahme der jeweiligen Tonfrequenzen sei nur gut gewesen. Und \u00fcber die Agogik, also \u00fcber die lebendige Gestaltung eines Musikst\u00fcckes, im Unterschied zur mechan.-exakten Wiedergabe (wie bei der Spieldose), l\u00e4sst sich, wie man weiss, stets streiten. Doch darin besteht auch unentwegt die Herausforderung. In der kath. Kirche, wo die Akustik f\u00fcr Gesangsvortr\u00e4ge sehr vorteilhaft ist, fand die Verteilung der Pr\u00e4dikate f\u00fcr die rund dreissig Ch\u00f6re, vor gef\u00fcllten B\u00e4nken statt. Die Ergebnisse wurden ausgerufen und sind \u00f6ffentlich bekannt: <em>M\u00e4nnerchor Kollbrunn, <\/em><span style=\"text-decoration: underline;\">gut<\/span>. Wer meinte, nur ein \u201egut\u201c, dem sei nachgerufen, es war ein sehr gutes \u201eGut\u201c.<\/p>\n<p><b><i>Ein sch\u00f6ner Tag zu Ende geht<\/i><\/b><\/p>\n<p>Mag es seine Tradition haben \u2013 im Rest. Frohsinn. Bei zahl-reichen Bechern und rot funkelndem Weine. Jenem S\u00e4nger, der doch mit der Hellebarde gern gelieb\u00e4ugelt h\u00e4tte, dem sei laut hinterher gerufen: Der <em>M\u00e4nnerchor Kollbrunn <\/em>hat sehr gut gesungen und deshalb die schriftliche Urkunde mit dem \u201eGut\u201c wohlverdient. Erzielt am <em>Schwyzer Kant. Gesangs- und Musikfest 2014.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(fz) Der M\u00e4nnerchor Kollbrunn war losgezogen, um sich in der Innerschweiz an einem Wettstreit zu beteiligen. Nicht mit Hellebarden ausger\u00fcstet, und auch nicht zu Fuss, nein. 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